Endlich Studentin! Beziehungsstatus: Mingle

Sophia Stöckl Assessment-Studentin Deutscher Track

Sophia Stöckl, Assessment-Studentin Deutscher Track

Hunderte frischgebackene Studenten in der Blüte ihres Lebens treffen in überfüllten Clubs aufeinander. Ein schüchterner Blick, eine zufällige Berührung oder die subtile Frage: «Hast du Feuer?» Eines führt zum anderen: Du hast deine erste romantische Bekanntschaft an der Uni, die sich gegebenenfalls zu mehr entwickelt. Ihr esst zusammen in der Mensa, trefft euch abends. Wochen oder Monate vergehen, doch zwangsläufig fragst du dich: «Was sind wir eigentlich? Will ich überhaupt eine Beziehung? Mit dieser Person?» Immer mehr «Mingles » gibt es, zwei Menschen, die zwar wie ein Paar wirken, ihr Verhältnis jedoch nicht definieren wollen. Gründe dafür sind schnell gefunden: Uni bedeutet Freiheit. Viele erleben hier erstmals vollständige Selbständigkeit. Eine Beziehung hingegen ist – bei allen Vorzügen – Freiheitsentzug. Man ist jung und von Familienplanung noch keine Rede. Das Studium ist also die beste Zeit, um sich auszuleben, bevor man sich fest bindet. Auch die Auswahl gutaussehender Studenten gibt Mingles oft das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn sie bei ihrem not-sosignificant- other bleiben. Kein Wunder, sind wir doch in Zeiten der Konsumgesellschaft gewohnt, dass früher oder später eine Version 2.0 auf dem Markt erscheint.

 

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